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eines



Raben.




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One


1) Was siehst du?

Ein Licht! Nein, eine Art Schemen. Durch die Dunkelheit, die allgegenwärtig ist, ist es (?) sehr gut zu sehen. Oder täuscht die Wahrnehmung? Es wird durchlässig, durchsichtig. Was ist das? Und immer noch herrscht diese Stille im Raum, die nur von dem steten Ticken der Uhr unerbrochen, untermalt wird.
Vorsichtig strecke ich eine Hand aus und versuche das Ding, das Etwas zu berühren. Doch die Finger gehen hindurch wie durch Luft. Ein leichter Schauer, den ich an den Fingern fühle, der an Nebel erinnert, wird von meinem Tastsinn erspürt.
Was ist das?
Der Schemen verändert sich, wird größer und formt sich zu einem Torbogen. Plötzlich ist es kalt im Raum und auch die Uhr ist nicht mehr zu hören. Ein leichter, eisiger Hauch berührt mich.
Auf einmal ist ein fernes Rufen zu hören. Erst ganz leise, kaum wahrnehmbar. Die Kälte im Raum wird beißend und ich sehe meinen Atem.
Der Ruf wird lauter und intensiver. Jetzt ist ein Klagen zu hören. Hilf uns, rette uns...!
Der Torbogen fängt an sich zu verfärben und wird von innen heraus bläulich.
Verwirrt beginne ich einen Schritt auf diese Erscheinung hin zu gehen. Ein Sog ist plötzlich
entstanden, der mich sanft und vorsichtig in das Zentrum des Bogens hineinzuziehen scheint.
Ich kann ihm widerstehen. Der Ruf wird klagend leiser und der Lichtbogen beginnt sich wahrnehmbar zu verringern, zu schrumpfen.
Aus einem Impuls heraus mache ich zwei Schritte in das Zentrum der Erscheinung und bin über die Wärme darin überrascht. Eine Drehung, um in den Raum zurück zu kommen ist nicht mehr möglich, da mich eine Art Kraftfeld festhält.
Auf einmal schrumpft das Licht um mich herum und irgendwie ich auch. Die Wärme wird intensiver und dieses bläuliche Licht weicht und einen Wimpernschlag später finde ich mich auf einer Wiese an einem Fluss wieder.
Ein schnelles Umdrehen – der Bogen ist verschwunden!
Wie soll ich zurück kommen und wo bin ich überhaupt? Oder sollte die Frage lauten wann?
Im Zimmer war es Nacht gewesen und hier scheint es später Vormittag zu sein. Es ist warm, nicht zu warm, doch ein leichter Wind macht es erträglich. Dem Stand der Sonne nach müsste es – was ist das für eine Sonne? Ungefähr doppelt so groß wie sie eigentlich sein sollte und ein wenig eiförmig.
Bin ich noch auf der Erde? Kaum.
Eine bleierne Müdigkeit überfällt mich regelrecht, so als ob ich sehr lange unterwegs war. Ehe ich mich versehe, liege ich auf dem Gras und bin eingeschlafen.





Zwischenspiel:

Er ist angekommen.

Es ist zu spät!

Es kann noch rechtzeitig sein.

Er hat keine Ahnung und muss...

Er wird Hilfe bekommen.

Wird das ausreichen?

Das wird sich zeigen.

Es wird nicht gelingen!

Wir werden sehen.

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Im Schlaf ein Traum?
Schweben zwischen den Planeten und Sonnen. Da, die Erde! Doch sie verändert sich. Die Kontinente verschieben sich, gehen zueinander und trennen sich wieder. Immer schneller. Die Sonne wird größer und verändert die Form. Sie bildet ein Ei.

Schlaf.

Ein unsanftes Erwachen. Hörnerklang, ganz nah. Im selben Moment bin ich hellwach. Wo bin ich? Eine Wiese? Ist es doch kein Traum gewesen? Traum, der Weltraum, die Veränderungen...
Zukunft oder Vergangenheit?
Wieder der langgezogene Hörnerklang.

Steh auf!

Ich bin fast starr vor Schreck.

Wer hat das gesagt?

Ich!

Wer ist “Ich“?

Das ist im Moment unwichtig. Wir müssen weg, sofort!

Warum?

To be continued...


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Story Two :

2) Was tust du?

Nun:

Panik scheint mich zu überrollen. So kann es nicht weiter gehen! Hier und jetzt muss es enden. Wie auch immer.
Der Schatten wird Dich immer wieder verfolgen. Umdrehen? Ich drehe mich um und warte auf das Unausweichliche – auf einmal klatscht mir etwas auf den Rücken, was von oben kommt – „Hey Mann, klettere los, beeile Dich, sonst kriegt es Dich“ – ich bin fast starr vor Schreck und schaue Himmelwärts. Da steht förmlich ein Ballon in der Luft über mir, mit zwei Passagieren, einer Frau und einem Mann und mir wurde ein Tau hinunter geworfen. Ohne lange zu überlegen fange ich an zu klettern und werde gleichzeitig gezogen. „Da sind wir ja in letzter Sekunde gekommen, sagt ein mir völlig fremd wirkender Mann, der mit Glatzkopf und Kutte wie eine Art Priester aussieht, während Er mich in den Korb hineinzieht.
Die Frau an seiner Seite wirkt unnahbar und sagt kein Wort. Sie hat lange, blonde Haare und schaut aus, als wäre Sie geistig abwesend.
„Maria kann Dich gerade nicht hören“, sagt der Mann, der sich als Martin vorstellt. „Sie ist in telepathischer Verbindung mit dem Nest“.
Von unten ertönt ein lauter Wutschrei, der von dem Schatten auszugehen scheint, der beim näheren Blick nicht fest, sondern sich fließend darstellt.
Wir sollten hier weg, bevor die Barriere sich verändert und die Luftjägerinnen kommen. Verständnislos schaue ich „Martin“ an: „Luftjägerinnen, Telepathie, Nest? Wenn wir im Nest sind, habe ich Zeit, Deine Fragen zu beantworten, sagt Er und bewegt mit geübten Händen die Taue, die die Seitensegel des Ballons in die gewünschte Fahrtrichtung führen.
Wind kommt auf und wir fliegen höher, so das mein „Verfolger“ nur noch schemenhaft zu erkennen ist.
Aus dieser Höhe ist auch die Barriere, die bisher nahezu unüberwindbar schien, nur eine kleine Erhebung, die immer kleiner wird.

to be continued...

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Story 3

Und das Eis brach...
Verzweifelte Versuche mit den Armen zu rudern,
das fehlende Gleichgewicht wieder zu erlangen.
Der Blick gehetzt auf das viel zu weit entfernte, rettende Ufer,
hält der Bewegung nicht lange stand.
Unaufhaltsam wird der Körper durch das Gewicht hinabgezogen.
Die gebrochenen Ränder der Eisschicht erscheinen wie der Schlund eines Ungeheuers, welches sein Maul bis zur Unendlichkeit aufreißt.
Schon ist der Körper bis zum Hals im Wasser, was den Atem stocken lässt.
Eine eisige Kälte erfasst die Glieder, die sich übergangslos einer Taubheit hingeben, als wäre es eine Pflicht, den Dienst einzustellen.

To be continued...

© Maccabros




















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