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Spiegelreise...

Mirror of Dreams...Teil I

Spiegelstaub
taubes Glas
zugehängt
fast vergaß
ich das Tor
zu andren Welten
Reisender
nun soll es gelten
auf zur Fahrt
die Sterne rufen
lasst uns jetzt
das Glück versuchen...

Und das Glas beginnt zu teilen
lasst uns hier nicht lang verweilen
Es muss hier und jetzt nun sein
rückt beisammen, tretet ein
Ein gar gierig Schlund uns fängt
doch jeder an dem Leben hängt
Kreatur nimm Dich zurück
auf geht´s gleich in einem Stück

Die Sonne weg
der Himmel fort
Wo oder wann sind wir?
was für ein Ort?
Das Tor geschlossen
der Spiegel zu
Wir kommen nicht mehr
weg von hier (!)
Nimm meine Hand
vertraue mir!!

Denk fest am mich
und glaube mir
Es geht zurück
nur Du mit mir
Erzwingen wir
den Schritt zurück
Den Spiegel öffne
mir zum Glück...


Das Glas erscheint
ein Sonnenstrahl
Erhellt die Welt
erlöst die Qual
Der Sprung ins Leben
mir gelingt
Was wir versuchen
es stets gelingt
Beisammen sind
wir beide wieder
Der Spiegel brach
das Glas hernieder
Was soll ich in
der Ferne schweifen?
Ist doch bei Dir
das Glück zu greifen
Mit Herz, Gefühl
und Deiner Hand
Ich felsenfest
im Leben stand
Hier bin ich wohl
hier will ich sein
ich möcht´ auch
nie
woanders sein!

to be continued...





Spiegelreise Teil II


Die Spiegelreise, lange her
beschäftigt mich, noch immer sehr
Das Tor zu andren Welten ruft
zuweilen ist es wie ein Fluch
Warum nur ist es hier bei mir
das Glas, es lockt mich stets zu Dir

Ein Ringen und ein Bangen doch
ich will es, aber heute noch
Du warst nur kurz in meiner Welt
allein bin ich auf mich gestellt
Die Sehnsucht ruft, der Kummer nagt
wart´ ich zu lang, bin ich betagt

Den Spruch zu weben trau ich mich
das Glas verschwimmt, ich denk an Dich
Der Schritt ist kurz, die Reise lang
wo komm´ ich aus, mir wird doch Bang´
Die Nebel wallen fürchterlich
die Sicht ist schlecht, verringert sich

Der Spiegel fort, die Sicht abhanden
wie kam es nur, das wir uns fanden?
Ich sehe nichts und höre kaum
da zieht mich etwas an dem Saum
Die Kleidung reißt, der Stoff ist fort
was ist das hier nur für ein Ort?

Ich höre schrecklich schöne Dinge
sirengleiches, klagend Singen
Es lockt und ruft in einer Tour
ich will nicht, was geschieht hier nur?
Da vor ein Schimmer, heller Schein
dort soll ich hin, da will ich sein

Ein Knochen, Schädel, was hier liegt
sich etwas an die Beine schmiegt
Tentakel ziehen, wollen mich
der Geist wird klar, sie wollen Dich!
Ein garstig Schlund tut sich mir auf
der Schrecken nimmt nun seinen Lauf

Ein Ruf erschallt, ich höre Dich
du bist nun da - oh rette mich
Der Schlund, er geifert, wütet, schreit
ich laufe los, fühl mich befreit
Ein Blitz, der Spiegel, Zeit wird knapp
ich will hier weg, aus diesem Grab

Das Glas wird flüssig, ein Arm der winkt
der Boden schwankt, mein Lauf beginnt
Ein großer Sprung, ich tauche ein
umarmst mich, hältst mich, ich bin Dein
Jetzt bin ich hier, der Ort ist recht
die Dinge standen wirklich schlecht

Der Schrecken fort, ich bin bei Dir
ich suchte Dich, oh glaube mir
Ich werde nie mehr von Dir weichen
denn Du bist einfach, ohnegleichen
Und die Moral von der Geschicht´ ?
trau einem Spiegel, lieber nicht...

to be continued...


Spiegelbruch / Spiegel III

Der Spiegel ist und bringt Gefahr,
bisher nur Kummer, er gebar.
Zerstört, das sollte er wohl sein,
er bringt, verursacht doch nur Pein.
Gar seltsam wirkt, das milchig Glas,
schemenhaft, es zeigt sich was.

Ich weiß, ich sollte es wohl lassen,
sie wird mich dafür sicher hassen.
Doch sie ging fort und ließ mich hier,
warte auf mich, sie sprach zu mir.
Wie lange schon, ich sitze hier,
es fröstelt mich, so kalt ist mir.
Die Sonne hier, ist nicht mehr warm,
wo bleibst Du bloß, sei mir nicht gram.

Doch dieses Mal, lass Vorsicht walten,
kein Schrecken soll mich wieder halten!
Ich schau mich um und wappne mich,
greif mir die Lanze, Schild für mich.
Ein Dolch zur Abwehr, bereit zum Stich,
noch eine Fackel, Proviant,
den Helm dazu, bin unerkannt.

Ich denke gut und fest an Dich,
auf das das Glas, geleite mich.
Zu Dir und nicht woanders hin,
steht mir im Augenblick der Sinn.
Das Glas verschwimmt, die Nebel wallen,
Ich find mich wieder, weite Hallen.

Der Blick umherirrt, leere Räume,
was für ein Ort, inmitten, Zäune?
Kein Tisch, kein Bett, kein Möbel nicht,
ein Brunnen kommt mir in die Sicht.
Er glitzert, funkelt, wie Smaragd,
alt, edel, wie ein Artefakt

Ein Ton wird hörbar, leis wie laut,
ein Summen, Zischen, oh mir graut.
Der Nebel verhüllt meinen Blick,
ich will doch nur zu Dir zurück.
Das Bild verschwimmt, wird wieder klar,
wer oder was, wird offenbar?

Ein Strahlen, hell wie Sonnenschein,
ein Stern, oh ja, das könnte sein.
Gesichter seh´ ich, wechseln schnell,
sehr düster und jetzt wieder grell.
Ein Diadem, der Krone gleich,
das Glitzern, funkeln, Augen bleich.
Du schaust mich an, bist Du mir gram?
Nein! Doch, Du nimmst mich in den Arm.

Du schwacher Mensch, ein Zweifler bist,
glaubst nur an Dinge, die Du siehst!
Ich bin Dein Du, ein Teil von Dir,
wir sind vereint, nur glaube mir.


Die Bürden haben nun ein Ende,
du hast bemerkt, was ich Dir sende.
Das Sehnen, suchen, kam von mir,
verstehen, Glaube ist bei Dir.
Ein Geist, ein Körper, unbekannt,
wie hast Du mich auch einst genannt?
Ich war die Königin der Zeit,
ich bin für Dich, für uns bereit.

Der Spiegel fort, der Brunnen auch,
das Schicksal nimmt jetzt seinen Lauf.
War es ein Traum, nur ein Gedanke?
Ich seh den Himmel, nicht ich wanke,
die Erde bebt, beruhigt sich wieder,
die Müdigkeit steigt in die Glieder.
Der Schlaf beginnt, ein Traum der endet,
wer weiß, wie sich das Schicksal wendet...


©  Maccabros





















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